Kinder, Minderheiten ohne Schutz: Eine praktische Analyse
16.03.2025 32 min
Zusammenfassung & Show Notes
In diesem Podcast spricht Markus über die gesellschaftliche Minderheit von Kindern und Familien, wie sie im Buch "Kinder, Minderheiten ohne Schutz" dargestellt wird. Er reflektiert die Auswirkungen auf seine pädagogische Praxis in München und diskutiert Maßnahmen der Stadt zur Unterstützung von Familien, wie Investitionen in Kinderbetreuung und Schulen. Markus vergleicht die Situation von Kindern und Jugendlichen sowie die Anzahl der Spielplätze in verschiedenen Städten. Er thematisiert auch die Herausforderungen, denen Familien gegenüberstehen, wie begrenzte Zeit für Aktivitäten und die Auswirkungen von Corona auf Jugendliche. Markus betont die Notwendigkeit von Unterstützung für Familien in verschiedenen Bereichen, diskutiert Veränderungen in der Betreuung von Kindern und spricht über die Bedeutung von sozialer Interaktion und Humanvermögen. Er erwähnt die Notwendigkeit von mehr Personal und Raum für externe Partner in der Betreuung von Kindern. Markus diskutiert auch die Schwierigkeiten, die sich aus der Vielfalt der Lebensräume von Kindern ergeben und wie dies die pädagogische Praxis beeinflusst. Er kritisiert die fehlende Relevanz der Familie als Zentrum des Gesellschaftssystems und betont die Bedeutung von Fort- und Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte.
Buch: Kinder Minderheiten ohne Schutz
Personen: Markus, Aladin El-Malfaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus-Peter Strohmeier, Nathalie Klüver, Luhmann
Unternehmen: FC Bayern München, Die Linke, YouTube, pädagogisches-duett.de
München: München in Zahlen - Interessante Fakten über die Stadt - muenchen.de
Berlin: Willkommen beim Amt für Statistik
Hamburg: Statistik Nord
Personen: Markus, Aladin El-Malfaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus-Peter Strohmeier, Nathalie Klüver, Luhmann
Unternehmen: FC Bayern München, Die Linke, YouTube, pädagogisches-duett.de
München: München in Zahlen - Interessante Fakten über die Stadt - muenchen.de
Berlin: Willkommen beim Amt für Statistik
Hamburg: Statistik Nord
Transkript
Herzlich Willkommen zum Pädagogischen Duett. Mein Name ist Markus. Ich bin dieses Mal alleine und es ist eine ganz besondere Folge, weil ich habe mich entschieden, das erste Mal ein Video mit Kamera zu machen.
Und ich sehe gerade, ich bin maximal überbelichtet, weil mir scheint die Sonne ins Gesicht. Vielleicht wird es mit der nächsten halben Stunde ein bisschen besser.
Ansonsten habt ihr mich jetzt so als pädagogisches Phantom auf YouTube. Das ist eigentlich kein Problem, weil alle anderen können mich wie immer hören.
Ich habe nämlich die Folge entwickelt, eigentlich als Vortrag für eine Konferenz, aber mir gedacht, da machen wir doch gleich noch eine Folge dazu und ihr kriegt die PowerPoint auch.
Und dann habe ich gesehen, okay, bei PowerPoint kann man jetzt auch sich selber mit reinpacken und ich hoffe, dass es ein Mehrwert für euch, wenn ihr zu dem, was ich sage, auch noch was lesen könnt und was sehen könnt, über was ich spreche.
Ja, und über was spreche ich heute? Ihr könnt es wahrscheinlich schon...
Ich spreche heute über ein Thema, zu dem mich das Buch Kinder, Minderheiten ohne Schutz inspiriert hat, von Aladin Elmal-Folani, Sebastian Kurtenbach und Klaus-Peter Strohmeier.
Das Buch, die drei Soziologen haben eben ein Buch geschrieben, wie die Situation von Kindern und Familien ist, mit Zahlen, Fakten.
Es gibt einen großen Blick nochmal auf die Situation.
Es gibt einen großen Blick nochmal auf die Situation von migrantischen Familien, den ich aus der Podcast-Folge allerdings rauslasse, weil der meiner Meinung nach für meine Arbeit, für meine strukturelle Arbeit jetzt gar nicht so den großen Unterschied macht, weil ich eh größtenteils mit migrantischen Familien arbeite und ich deswegen da keine Trennung drin habe in meiner persönlichen Arbeit.
Ja, und ich bin es ein bisschen anders angegangen.
Ich wollte euch jetzt hier nicht ewig lang Zitate aussprechen.
Ich wollte euch ein bisschen was aus dem Buch sagen und was die alles Kluges geschrieben haben, weil das machen sie.
Also es ist ein kluges Buch und da stehen viele tolle Sachen drin und wenn man die anderen Sachen von Herrn Elmal-Folani gelesen hat, dann kennt man davon auch schon einiges und weiß, welche Thesen da drin vorkommen und was gesagt wird.
Es ist jetzt nicht alles zwingend neu, es gibt ein paar neue Zahlen und Fakten, aber im Großen und Ganzen...
Wenn man sich mit der Situation von Kindern und Familien ein bisschen beschäftigt hat aktuell, dann weiß man das meiste davon und es ist sehr, sehr schön, das einfach nochmal so gut aufbereitet zu lesen und ich kann es sehr empfehlen, das Buch sich einfach anzuschaffen und da mal reinzuschauen.
Ich fand es super.
Man kann es auch Kapitel für Kapitel lesen und ist danach auch ein ganzes Stück schlauer und hat wieder etwas mehr, worüber man sich aufregen kann.
So, und für mich war es eben...
Wichtig, was bedeuten die Fakten aus diesem Buch für mich aus der Praxis?
Also klar, wenn ich sowas lese, dann kommen immer ein paar Gedanken dazu und die möchte ich jetzt mit euch teilen.
Mal schauen, ob wir auf eine halbe Stunde kommen.
Ich bin selber ganz gespannt, weil ich sitze hier vor meinem PC und ihr seht das, die auf YouTube zuschauen, das Mikrofon vor meinem Gesicht und hin und wieder hört jemand klicken, wenn ich die nächste Folie anmache, die, die nur den Podcast hören.
Nicht irritiert sein.
Jetzt kommt nämlich so ein Klick.
So.
Also.
Kinder und Familien sind eine gesellschaftliche Minderheit.
Das ist grundsätzlich einfach mal so.
Also es kommt doch eine Zahl, also nur 16 Prozent der Kinder, der Familien, nein, der Menschen in Deutschland sind unter 18.
So, und sind damit eine Minderheit.
So, was bedeutet es jetzt für mich als Pädagoge?
Ja, also ich beginne jetzt durch ein paar Fakten durch und es kommt ganz viel Meinung.
Also muss man einfach sagen, es kommt ganz viel aus meiner praktischen Arbeit.
Es kommt ganz viel Ansichten, es kommt ganz viel, wie ich mir das vorstelle, wie das in Zukunft sein könnte mit der Arbeit, wo wir uns eventuell hinbewegen müssen und das Ganze, weil ich in München arbeite und mein ganzes pädagogisches Leben in München gearbeitet habe, auch aus einer sehr münchenzentrierten Sicht.
So, ich habe keinen Einblick in andere Städte, ich weiß nicht, wie da gearbeitet wird, ich weiß nicht, wie in anderen Kommunen bei anderen Trägern gearbeitet wird.
Ich kann jetzt nur...
Ich kann jetzt nur generell exklusiv für die Landeshauptstadt München sprechen.
So, und da ist halt die erste Frage, die ich mir stelle, gilt es für München auch?
Also sind Familien in München auch eine Minderheit?
Also Familien mit mindereren Kindern, ist das auch ein Problem in München?
Oder sind es hier, wie durch ein Wunder, dann doch irgendwie ein Viertel oder ein Drittel der Bevölkerung sogar?
Nein, sind es nicht.
Also ich habe hier so die Alterspyramide vor mir, die halt keine Pyramide mehr ist, sondern mehr ein...
Also wir sehen einen sehr, sehr schmalen Teil ganz oben, bei den bis 90- bis 100-Jährigen.
Und ja, einen relativ schmalen Stamm auch bei den bis 18-Jährigen.
Also in absoluten Zahlen ausgedrückt, das sind die Zahlen vom 31.12.24, wie es da aussah,
insgesamt in der Altersgruppe von 0-19 knapp 270.000 Kinder und Jugendliche.
München hat 1,5 Millionen, 1,6 Millionen Einwohner.
Also wir sehen, es sind einfach nicht so viele.
Und das teilt sich dann nochmal auf, in die 0-9-Jährigen sind 140.000 ungefähr und die 10-19-Jährigen 130.000.
Ja, das teilt sich dann nochmal auf in Deutsche ohne Migration.
Ungefähr ein Drittel Deutsche mit Migration.
Ungefähr, ja ne, kommt nicht hin.
Ich sage euch die genauen Zahlen.
Also Deutsche ohne Migration sind 50.000 0-9-Jährige, 10-19-Jährige sind 48.000.
Mit Migration sind es 63.000 0-9 und 10-19, 54.000.
Also man sieht da schon Menschen oder Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund machen schon einen Mehrteil
der Kinder und Jugendlichen.
Und dazu kommen noch die nicht-deutschen Kinder und Jugendliche.
Das sind in der ersten Altersgruppe knappe 30.000 und in der zweiten auch.
So, und wenn wir uns jetzt nochmal das Gesamt anschauen.
Ich habe vorhin gesagt, das sind knappe 270.000 Kinder und Jugendliche.
Und der FC Bayern München, ein sehr prominenter Fußballverein aus meiner Stadt.
Ich habe es mit Fußball nicht am Hut, also müsst ihr mich nicht fragen, ob ich Fan bin.
Aber die haben 400.000 Mitglieder.
Also der FC Bayern München hat mehr Mitglieder.
Als es Kinder und Jugendliche in München gibt.
So, also ja, auch hier ist es eine Minderheit.
So, was macht denn wir jetzt als Stadt München damit?
Oder was macht die Stadt München damit?
Weil die ist sich dessen schon bewusst.
Und es ist so, München ist ja mit einer der oder vielleicht sogar der größte kommunale Bildungsträger europaweit,
vielleicht sogar weltweit mit irgendwie 400 paar Grundschulen in Trägerschaft und genauso vielen Kinder.
Kinder und Kindertageseinrichtungen, also es ist eine immense Summe, die da drauf geht.
Weil darum geht es jetzt nämlich als erstes.
Natürlich gibt die Stadt dann auch Geld dafür aus, weil es München wichtig ist, dass Familien hier gut leben können.
Ist auch ein Wirtschaftsfaktor, weil München wächst.
Also wir sind nicht davon betroffen, dass wir weniger werden.
In München werden es mehr durch Zuzug und durch Geburten.
So, also gibt München Geld aus.
Und zwar sind geplant, das ist aus einem...
Aus der TZ vom letzten Jahr, vom 18.12.
Wir gehen jetzt um den Haushalt.
841 Millionen Euro für Kinderbetreuung und Schulen.
Da sind Schulneubauten dabei, da sind Personalkosten dabei, da sind Spitzer dabei, da sind Radikumis dabei,
da ist mein Gehalt dabei, also da ist alles dabei.
Und die Stadt München hat sich auch entschieden, die Schulden, die sie haben,
dadurch um 2,143 Milliarden zu steigern auf 7,486 Milliarden.
Also München versucht da schon entgegenzusteuern und auch Geld auszugeben und sagt nicht,
naja, für Betreuung haben wir kein Geld.
Ja, wir müssen alle sparen.
Also auch bei mir, ich habe gesehen, sie haben das Budget ein bisschen eingekürzt,
aber jetzt nicht so krass, dass ich sage, ich kann kein Malpapier mehr kaufen,
sondern eher, dass ich sagen muss, okay, ich kann keine großen Neuanschaffungen machen.
Also ich wollte dieses Jahr irgendwie zwei Kameras kaufen.
Ja, das wird jetzt vielleicht eine Kamera fürs Haus werden.
Und dann kaufe ich halt die nächste nächstes Jahr.
Also die Basic Needs sind...
Für die Kinder immer noch gedeckt und es gibt auch weiterhin Klopapier und auch weiterhin Reparaturarbeiten.
Ist jetzt natürlich in einer Stadt wie München, die mit zu den reichsten Städten in Deutschland gehört, kein Problem.
Weil in anderen Städten, weil sich sieht es ein bisschen anders aus, da gehe ich jetzt nicht aufs Geld ein.
Aber ich habe schon noch ein paar Vergleichszahlen mitgebracht, weil es mich einfach interessiert hat,
wie schaut es denn in anderen Städten aus?
Also wie viele Kinder gibt es da? Wie ist der Anteil?
Ja, und wollten mal so ein bisschen vergleichen.
Und da sehen wir, also München hat gerundet 275.000 Kinder und Jugendliche.
Das ist ein Anteil der Gesamtbevölkerung von 15,3%.
In Hamburg sind es 350.000, 16,1% und in Berlin sind es 700.000, 16,4%.
Also wir sehen, es ist ungefähr das Gleiche.
Also die drei großen Städte, ich habe Köln rausgelassen.
Keine Ahnung.
Es hat mich nicht interessiert in der Recherche.
Auf jeden Fall ist hier auch die Stadt gemeint jeweils, auch wenn Hamburg und Berlin auch gleichzeitig als Bundesland sind.
Aber es ist wirklich nur rein die Kommune ausgewertet.
Die Zahlen habe ich von den Städten selber, aus den Statistiken von den Städten habe ich mir online geholt.
Falls euch die Quelle interessiert.
Das ist ganz schön fummelig, da irgendwie gute Daten rauszukriegen.
Man muss ordentlich suchen.
Auf jeden Fall sind das so und so Daten, also es tut sich nicht viel.
Also merken wir jetzt irgendwas bei dem, wie die Städte Geld ausgeben.
Dann habe ich zwei Beispiele rausgesucht, um mal zu zeigen, wofür eigentlich, wer eigentlich alles für Kinder zuständig ist in so einer Stadt.
Oder wessen Ressort alles Kinder mit einschließt, weil das ist nämlich ganz schön viel.
Ich habe mir so ein bisschen überlegt, also wir haben in München das Gartenbaureferat für die Grünflächen.
Wir haben das Sozialreferat.
Wir haben das Referat für Bildung und Sport.
Wir haben die Sozialbürgerhäuser.
Wir haben das Baureferat.
Wir haben den Straßenbau.
Also all diese Referate sind irgendwie mit Kinderthemen betraut.
Aber es gibt niemanden, der jetzt sagt, okay, wir haben jetzt keinen Kinderbeauftragten bei der Stadt.
Falls ich das richtig weiß.
Man kann mich gerne widerlegen.
Aber ich dachte, ich kenne mich da eigentlich ganz gut.
Also wenn das irgendwo anders ist, wäre das spannend, auch auf Landesebene vielleicht.
Also da habe ich jetzt, das ist nämlich ein Gedanke, den ich jetzt gerade erst habe, wo es denn sowas gibt.
Weil ich habe gelesen im Buch, in dem Kinderminderheiten ohne Schutz, es gab mal so Landeskinderbeauftragte, aber die gibt es nicht mehr.
Also der Job wurde wieder eingestampft, weil politisch nicht relevant, wie wir an den Zahlen sehen, weil die sich ja bundesweit so durchziehen.
So, also.
Jetzt ein Beispiel, wofür Städte ihr Geld ausgeben, rausgesucht, Spielplätze.
So, München hat 756 Spielplätze, Hamburg hat 750 Spielplätze und Berlin hat 1900 Spielplätze.
So, das ist eine schöne Zahl, das ist ganz schön viel.
So, und jetzt mal die Frage, wie viele Kinder teilen sich eigentlich so einen Spielplatz?
Also wenn wir das jetzt alle Kinder gleichzeitig in den Städten auf einen Spielplatz packen würden,
dann wären in München...
So, das ist die reine Quantität, da geht es nur um die Qualität der Spielplätze, weil so tief wollte ich nicht einsteigen.
Ich hatte schon Spaß dabei, irgendwie die Zahlen mir rauszusuchen und mir das anzuschauen und zu vergleichen.
Aber wie jetzt der Zustand der einzelnen Spielplätze ist, das war jetzt nichts, was ich unbedingt wissen wollte.
So, weil ich habe noch eine zweite rausgesucht.
Was können wir sonst noch machen mit unseren Kindern, wenn wir nicht auf den Spielplatz gehen?
Genau, wir können ins Schwimmbad gehen.
So, in München gibt es 18 Bäder, das ist alles zusammengenommen, was halt irgendwie Wasser hat, außer Brunnen.
In Hamburg sind es 36 und in Berlin sind es 67.
So, das heißt Einwohner pro Bad.
In München sind es 89.000 für ein Bad, in Hamburg sind es 68.000 und in Berlin sind es 61.000.
So, und die Besucherzahl...
Die Besucherzahlen sind bei 3 Millionen, 3 Millionen, in Berlin 6 Millionen.
Ja, das sind tolle Zahlen, also auch das betrifft ja irgendwie Kinder, weil immer weniger Kinder können schwimmen.
Aber es gibt Plätze, wo man schwimmen lernen kann.
Auch hier ist es wieder die reine Quantität und nicht die Qualität.
So, und jetzt kommen wir aber zu der Krux an der Geschichte, weil die Zahlen sind halt vollkommen irrelevant.
So, warum sind diese Zahlen jetzt irrelevant?
Dazu müssen wir uns anschauen, oder wo habe ich mir angeschaut oder überlegt?
Also, wie viel Zeit habe ich denn als Familie, um diese Angebote zu nutzen?
Also, ich hätte auch die Bibliothek mit reinnehmen können, die Kindertheater und so weiter.
Also, es gibt Institutionen in den Städten für Kinder und Jugendliche.
Aber da ist halt dann schon die Frage, ja, wann kann ich da eigentlich hingehen?
Ja, zu den Öffnungszeiten sagt ihr jetzt, gut, nein, kann ich nicht, weil mein Kind ist.
Im Schnitt 36 Stunden pro Woche in einer Betreuungseinrichtung.
Oder wie der Klaus-Peter Strohmeier das so schön formuliert, in einer Sonderumwelt.
So, die meisten Kinder, zumindest mal im Stadtgebiet, sind von 8 bis 16 Uhr in Betreuung.
Und zwar je nach Situation der Eltern und der Arbeitssituation, wie sie einen Platz kriegen,
vom ersten Lebensjahr an, bis sie irgendwann halt keinen Betreuungsplatz mehr kriegen,
so fünfte, sechste Klasse, je nach Aufstellung.
Und wie das unterschiedlich ist.
Arbeitssystem funktioniert in einzelnen Kommunen.
So, es wird nämlich auch mehr.
Wir haben auch schon, wenn die Kinder älter werden, geht es halt dann auch in die 40 Stunden.
Also dann haben wir Kinder, die sind mehr Zeit in der Schule, als ich da bin.
Weil ich habe nur 39 Arbeitsstunden in der Woche.
So, was bedeutet das jetzt für mich als Familie?
Da haben wir hier einen schönen Satz aufgeschrieben.
Die einen können den lesen, die anderen müssen jetzt zuhören.
Beide Eltern sind berufstätig und zwischen dem Wechseln von Windeln, der Kontrolle von Hausaufgaben
und dem Schutz der mentalen Gesundheit.
Für Kinder bleibt wenig Zeit für Aktivitäten wie Spielplätze oder Schwimmbäder.
Genau, wir haben dafür einfach keine Zeit.
So, wenn beide arbeiten sind, dann bist du auch irgendwann mal müde und fertig.
Und dann hast du noch den ganz normalen Kram.
Und ich habe mich mit einer Genossin von Die Linke unterhalten.
Ich hoffe, wir haben keine Hörer verloren, nur weil ich offiziell jetzt Mitglied bei Die Linke bin.
Hat, glaube ich, am Inhalt nicht so viel geändert.
Auf jeden Fall haben wir uns unterhalten.
Und die hat große Kinder, also 15, 16, 17, so was.
Das war ein langer Tag, als wir geredet haben.
Auf jeden Fall Teenager-Jungs.
Und die meinen schon auch, dass das speziell ist mit den Kindern.
Gerade die, die Corona erlebt haben.
Und dass sie auch irgendwie keinen Ort haben, an den sie gehen können.
Und dass die ihrem Gefühl nach, anekdotische Evidenz, auf jeden Fall mehr zu Drogen und Alkohol greifen,
als es ansonsten passiert.
Ob das jetzt wirklich so ist und wie krass das ist, dafür habe ich jetzt keine Zahlen.
Ich kann es mir aber vorstellen, dass wir auch bei der Jugend zu einem gewissen Hedonismus neigen können.
Ich meine, die Welt steht vor einem Abgrund.
Niemand hört auf sie, sie haben keine Stimme.
Ja, da kann ich verstehen, dass man vielleicht hin und wieder mal zu einem alkoholischen Getränk
oder ein bisschen Marihuana greift oder anderen Drogen.
Und dass die Kinder auch nicht mehr so gut sind.
Und dass die mentale Gesundheit nicht so gut ist.
Also das ist nur ein ganz kurzer Ausflug dahin.
Schreibt es mir gerne in die Kommentare, Spotify, YouTube, E-Mail,
ob ihr da eine Folge zu haben wollt, dass ich mal für euch recherchiere.
Ob es da was gibt, wie sich die Schulschließungen auf die Kinder und Jugendlichen ausgewirkt haben.
Mich würde es auch interessieren.
Ja, so und auf jeden Fall zurück zum Punkt.
Okay.
Bei dem Kram zwischen deinem Kind sagen, hey, du musst hier nochmal nachrechnen
und dem kleineren Kind die Windeln wechseln und Kinderarzt und vielleicht noch irgendwie Logopädie.
Da hast du einfach keine Zeit und keine Kraft mehr.
So.
Um sowas wie schönes wie Spielplatz oder Schwimmbad zu machen.
Und auch die Kinder haben dafür keine Kraft mehr.
Also es sind nicht nur wir.
Also ich schaue mir da meinen Zweiklässler an oder auch in der Arbeit.
Ganz viele Kinder wollen nicht an Zusatzaktivitäten teilnehmen.
Die sind in der Schule, machen ihren Schulkram, machen ihre Hausaufgaben und sind dann froh, wenn sie Ruhe haben und einfach nur spielen können.
Und das habe ich hier zu Hause auch.
Das ist genau das Gleiche.
Also meine Jungs sind auch froh, wenn sie einfach nur spielen können und ich sie nicht noch irgendwo hinschleifen muss.
Also einmal die Woche der Schwimmkurs reicht schon.
So.
Und was bedeutet das jetzt für mich in der Praxis?
Dass Familien Unterstützung brauchen.
Also das schreiben die drei Herren.
Die drei Herren auch in ihrem Buch.
Ein ganz kurzer Ausflug noch.
Ich wurde auf Instagram angeschrieben, als ich gesagt habe, ich mache eine Folge zu dem Buch irgendwo in den Kommentaren.
Dass die Nathalie Klüver, Dankeschön, Deutschland ein kinderfeindliches Land gemacht hat.
Schon viel früher.
Das lese ich auch gerade.
Da kommt wahrscheinlich auch noch eine Folge zu.
Ich hoffe im gleichen Format.
Also ich werde dieses Buch nicht vergessen.
Aber mit dem anderen hatte ich eben schon angefangen.
So.
Was brauchen...
Bei was brauchen Familien also Unterstützung?
Bildung.
So.
Gesundheit.
Sichere Umgebung.
Soziale Interaktion.
Freizeit und Erholung.
Technologische Bildung.
Denn das können Familien nicht mehr alles zu Hause leisten.
So.
Das ist die Aufgabe der Schule.
Die Schule ist es, junge Menschen zu Humankapital zu machen.
So hart wie sie es anhört und so links.
So ist es nun mal.
Also die Schule möchte, dass Menschen später im Arbeitsleben klarkommen.
Dafür.
Vermittelt die Schule Fähigkeiten.
So.
Was ist die Aufgabe der Familie?
Humanvermögen zu schaffen, dass dann eben Humankapital werden kann.
Ein bisschen soziologisch.
Das ist auch wie aus dem Buch.
Also wir schauen, dass die Kinder geliebt werden, glücklich sind, in einer sicheren Umgebung aufwachsen,
wachsen, sozial interagieren können, eben Freizeit und Erholung haben.
Damit dann aus den Fähigkeiten, die man zu Hause lernt,
und also nicht nur die Fähigkeiten, sondern eben auch aus dem, was zu Hause angelegt wird
und an ganz vielen verschiedenen Punkten, also körperlich und geistig gesund zu sein,
selbstständig zu sein, satt zu sein, in einer sicheren Umgebung aufzuwachsen.
Also ihr könnt es euch vorstellen.
Also dass aus diesem Vermögen, das angelegt wird zu Hause,
dass mit dem, was die Kinder da dann in die Schule kommen,
dass damit dann gearbeitet werden kann.
Und jetzt habe ich aber eben ausgeführt, ja, wir haben ein bisschen wenig Zeit.
Ich habe irgendwo gelesen in dem Buch, 16 Stunden die Woche verbringen die Kinder bei uns
und 40 Stunden in der Einrichtung, also Wachestunden.
Ja, da sehen wir schon, wo der Großteil liegt.
Also wenn ich Pause mache, über mir ist gerade ein bisschen Lärm in der Wohnung.
Also sehen wir, wo der Schwerpunkt ihrer Zeit liegt.
Und das bedeutet, was für uns, ja, das bedeutet für uns, dass sich Betreuung verändern muss.
Weil das waren jetzt die Sachen, die die Schule noch vermitteln musste.
Die ich eben genannt habe.
So, und das bedeutet aber auch für mich als Pädagoge, dass sich Betreuung verändern muss.
Also ich muss enger mit Schulen kooperieren.
Ich muss Aufgaben von der Schule übernehmen.
Wenn wir eine Schulpsychologin haben an der Schule,
also die wahrscheinlich auch alle bräuchten an allen Schulen,
dann, wo ist mir die einmal zu oft gesprungen?
Mal schauen, kommen wir mal zurück.
Nein, dann bleiben wir jetzt hier.
die Schulpsychologin, wenn wir die an der Schule hätten,
dann kann es nicht sein, dass die halt,
drei Stunden am Vormittag da ist, dann brauche ich die den ganzen Tag im Haus.
Und dann muss die auch mit der Betreuungseinrichtung, die in der Schule ist, kooperieren.
Und auch die Betreuungseinrichtungen müssen sowas wie soziale Interaktionen übernehmen,
müssen darauf bedacht sein, Humanvermögen zu schaffen.
Und was bedeutet das in der Praxis?
Auf YouTube, die sehen die Folie schon.
Ja, dann hören wir zu.
So, ganz, ganz praktisch.
Man sieht, ich habe es für Kollegen designt und vorbereitet auch,
die Hausaufgaben auf Richtigkeit überprüfen.
Weil aktuell ist unser Auftrag,
in der Einrichtung, in der ich arbeite,
die Hausaufgaben auf Vollständigkeit und auf die Arbeitsweise zu überprüfen
und den Kindern Tools an die Hand zu geben,
wie kann ich meine Hausaufgaben gut selbstständig machen.
So, aber das kann eventuell weggehen oder sollte vielleicht weggehen
in Richtung Nachhilfe, dass wir auch sagen,
okay, das ist nicht richtig, da musst du nochmal ran.
Und das auch nicht freiwillig ist, sondern,
Leute, Hausaufgaben, ich hasse Hausaufgaben.
Wir müssen nicht drüber sprechen, ich habe da ganz oft drüber gesprochen,
aber es ist halt ein Riesenpunkt.
Es steht im Grundschulgesetz, wir kommen nicht drumherum,
also muss ich mir Gedanken machen,
wie gehe ich mit dem Thema Hausaufgaben um
und damit, dass die Kinder um fünf nach Hause kommen
und die Eltern dann noch Hausaufgaben auf Richtigkeit überprüfen müssen,
wollen, wenn es ihnen wichtig ist.
Vielleicht heißt das dann eben auch für uns,
dass wir unseren Anspruch da ändern müssen
und mit Kindern genauer durchgehen müssen.
Wie rechnet man das zum Beispiel richtig?
Also eine Art Nachhilfe.
Könnte sein.
So, dafür brauche ich mehr Personal.
Dafür brauche ich, ja, kommen wir aber gleich noch zu,
war ein kleiner Spoiler.
So, dann für München, in München ist es so,
die Eltern, ich kann festlegen als Leitung,
wie lange ich möchte, dass die Kinder im Haus sind,
damit die Eltern mal mehr Platz bekommen.
Das wird unterschiedlich gehandhabt
und ich kann das auch nicht festlegen.
Und das sollte vielleicht auch einfach komplett wegfallen
oder wird mit der Zeit komplett wegfallen,
weil mit dem Rechtsanspruch 26 ist das wahrscheinlich nicht mehr haltbar.
Aber eben diese Frage, wie lang sind die Kinder in der Einrichtung?
Wer legt das fest?
Und das sollten rein die Eltern festlegen dürfen, meiner Meinung nach.
Und wenn die schon mal die Möglichkeit haben,
ihre Kinder früher abzuholen,
sollen sie sich keine Gedanken machen müssen,
ob das mit der Einrichtung korrespondiert oder nicht,
sondern kommst du einfach früher
und bist da und holst dein Kind früher ab.
Damit auch in den 16 Stunden vielleicht in der Woche 18 werden
und dein Kind sich ein bisschen mehr geliebt fühlt.
So.
Wir brauchen es.
Zeit und Raum für externe Partner.
Also sei es Projekte, sei es, ich weiß es nicht,
Gesundheitsvorsorge, Zahnärzte, die in den Schulen sind,
wo eben auch dann die Betreuung mitspielt und sagt,
okay, die Schule macht einen Teil,
wir machen einen Teil vom Schulzahnarzt,
damit da einfach besser drauf geschaut werden kann.
So.
Ich kann mich erinnern, als ich in der Schule war,
in den 80ern,
ja gut, die, die es als Video sehen,
sehen jetzt auch, wie alt ich aussehe.
Auf jeden Fall, ich wurde in der Schule geimpft
und da kam auch der Arzt noch vorbei
und da gab es einen Gesundheitstest
und da wurde geschaut,
wie sieht denn der Bub aus?
Also das ist schon eine Überlegung,
dass man sagt,
könnten wir vielleicht die U-Untersuchungen
wieder in der Schule machen?
Könnte man sich überlegen.
Elternberatung können wir im Haus machen.
Also wir brauchen mehr Beratung für Eltern.
So, können wir das vielleicht bei uns
in der Betreuungseinrichtung anbieten?
Über die Fachdienste habe ich schon gesprochen
und mein Lieblingsthema Essen darf nichts kosten,
weil das ist ein Gesundheitsaspekt,
ein Erziehungsaspekt
und ich der Meinung bin,
dass Essen für alle Kinder
in kommunalen Bildungseinrichtungen
frei sein sollte und eigentlich in allen Bildungseinrichtungen.
So, Essen sollte einfach mitkommen.
So, das könnte es in der Praxis bedeuten
und jetzt ist eben nochmal die Frage
an die Ressourcen.
Welche Ressourcen brauchen wir dafür in der Praxis?
Ja, eine Ressource ist,
wir brauchen ein neues Berufsverständnis.
Also es muss weggehen von Bilden, Erziehen, Betreuen.
Nein, da muss es schon bleiben,
aber es muss anders definiert sein.
Für PädagogInnen, was machen wir damit?
So, wir brauchen mehr Geld.
Weil Geld ist Personal und Geld ist Ausstattung.
Und ich kann nicht
eine Hausaufgaben-Nachhilfe anbieten,
wenn ich Hausaufgaben mit 25 Kindern alleine mache.
Das funktioniert nicht.
Also um nicht nur
Humankapital auszubilden,
sondern auch Humanvermögen zu schaffen,
brauche ich mehr Beziehungsarbeit.
Da brauche ich mehr Menschen in der Einrichtung.
Da brauche ich
Menschen verschiedenster Professionen in der Einrichtung.
Da brauche ich eine liebevolle,
liebevolle Umgebung.
Da brauche ich, dass Kinder
gut behütet sind,
Ansprechpartner haben
und nicht nur verwaltet werden.
Ich brauche einen Haltungswechsel.
Das ist eigentlich das Gleiche wie das Berufsverständnis,
nur ich differenziere das ein bisschen.
Das Berufsverständnis kommt
vom Arbeitgeber,
meiner Meinung nach, über verschiedene Publikationen.
So ein Haltungswechsel
ist etwas Persönliches.
Ja, also
jeder, der den Podcast schon länger
von euch hört,
wird ja wissen, wie meine Haltung dazu ist
oder kann es nachhören.
Ich sehe Erzieherin schon als einen
sehr verantwortungsvollen Beruf oder Pädagogin
und das ist nicht nur einfach irgendein Job,
wo man hingeht und wieder heimgeht,
sondern da gehört mehr dazu.
Man muss sich auch der Verantwortung bewusst sein
und eben
des Berufsbildes,
in dem man sich gerade befindet
und was von einem verlangt wird.
Ja, und man kann dann nicht nur
Arbeitnehmer sein,
man muss da auch eine ganze Menge geben.
Und das wollen die meisten von uns auch.
Deswegen steht da auch Haltungswechsel mit Fragezeichen,
weil ich glaube, die meisten
würden einfach das, was ich jetzt hier gesagt habe,
unterschreiben und würden das auch gerne machen
und sehen das auch als sinnig ein,
wenn es halt genug Personal und Geld gäbe.
So, es braucht Fort- und Weiterbildungen
in dem Thema.
Also vielleicht auch mal weg von
ich weiß es nicht,
von dem Gitarrenkurs. Ja, Gitarrenkursen sind schön
und es ist kulturelle Bildung,
die wir dann den Kindern vermitteln können.
Und
die Gitarrenkursen,
das war ein schlechtes Beispiel.
Der Gitarrenkurs war ein schlechtes Beispiel, ich gebe es zu.
Ich weiß es nicht,
aber man braucht halt Fort- und Weiterbildungen auf jeden Fall
in dem Gebiet. Und jetzt sind wir bei der Stadt
München natürlich in der Luxussituation,
dass wir sechs bis zehn Fortbildungstage im Jahr haben
mit einem fetten Fortbildungskatalog.
Aber es sollte vielleicht auch,
und es ist schon mit drin,
zumindest mal in Bayern,
wie Fort- und Weitergebildet wird.
Und das darf eben nicht nur ein
Lippenbekenntnis sein oder irgendwo
in der Konzeption stehen, sondern
muss nachgewiesen werden, dass die Leute
Fort- und Weiterbildungen gemacht haben,
damit die nicht irgendwann aus der
Schule kommen und dann für immer
dabei bleiben, was sie damals gelernt haben.
So gesellschaftliches und politisches
Interesse wäre natürlich saugeil.
Ist halt schwierig, wenn es nur 16% sind.
Also eine Minderheit.
Weil dann komme ich nämlich auch schon
zu meinem letzten Punkt.
Was ist die größte Schwierigkeit?
Oder was sind die größten Schwierigkeiten?
Die größte Schwierigkeit
für mich ist, dass die klassische Systemtheorie
nicht mehr greift nach Luhmann,
es wird im Buch vom Strohmeier
erwähnt,
im ganzen Kapitel.
Also als Luhmann die Systemtheorie
entwickelt hat, ging er von der
Familie als Kern des Gesellschaftssystems
aus.
Sodass es sich um die Familie und außer
Familie heraus aufbaut.
Das ist nun nicht mehr so, weil es gibt zu wenig Familien.
Also die Familie war wahrscheinlich auch in den 70ern
nicht so das Zentrum des Gesellschaftssystems,
aber sie war relevanter.
Heute ist es eben nicht mehr.
Wir sind als Familien,
kein primärer Teil des Systems,
wenn wir überhaupt eins sind.
hat es gesehen,
während Covid, da ist ja wirklich wahnsinnig viel aufgebrochen.
Die Kinder waren zu Hause
und du musstest trotzdem deine Arbeit machen.
Also es hat auch da niemanden interessiert,
ob du im Homeoffice Kinder hattest.
Es gibt bestimmt Firmen,
die es interessiert haben und die darauf Rücksicht genommen haben.
Aber ihr wisst, was ich meine.
Man hat den Kindern in der Zeit ihre Räume
weggenommen, hat es für die Eltern
noch eine Spur komplexer gemacht.
Die Spielplätze, die Schulen,
weil das, was wir als allerletztes wieder aufgemacht hatten,
also wir konnten schon wieder in einem Café sitzen,
aber noch nicht wieder auf den Spielplatz gehen,
je nach Kommune oder Bundesland.
Ja.
Das meine ich mit, dass die Familie nicht mehr
das Zentrum des Gesellschaftssystems ist.
So, und dann ist eine weitere
große Schwierigkeit, dass die
so divers sind, so unterschiedlich
die Lebensräume der Kinder, also zwei
Straßenzüge unterschieden und ich habe
eine komplett andere Lebensrealität von Kindern.
Also nicht komplett anders,
aber auf jeden Fall andere Bedarfe
von Kindern.
Und das heißt, ich kann diesen ganzen
neuen Anforderungen nicht gerecht werden mit einer
Verordnung von oben. Also ich kann nicht
sagen, ihr macht das jetzt so und so und so ist der Lehrplan
und so ist die Aufgabe und so ist die Aufgabenstellung
und go for it.
Ich muss die Möglichkeit haben,
an den Schulen zu schauen,
was brauchen die Kinder und Jugendlichen,
wie setze ich das um. Also ich brauche da einfach
einen größeren Anteil an Freiheit.
So, und dann ist halt die Frage,
als nicht irrelevante,
nein, als nicht relevante
Minderheit ist die Frage,
wie macht man aus wenig, weil wir haben nicht viel,
wir haben nicht viel Geld, wir haben nicht Personal,
wie macht man daraus alles? Also wie
macht man daraus die gesellschaftliche Zukunft?
Ihr seht, es ist kompliziert
und es ist schwierig und ich habe auch kein
abschließendes Fazit dafür.
Aber ich weiß, es muss
sich was ändern.
Und damit schließe ich auch für heute.
Wenn ihr euch das Buch kauft, viel Spaß damit.
Ansonsten hoffe ich, dass euch dieses Videoformat
gefallen hat, wie ihr es auf YouTube gesehen habt.
Lasst gerne einen Kommentar da, auch gerne
auf Spotify, schreibt mir eine E-Mail.
pädagogisches-duett.de
ist die Adresse,
wo ihr uns findet. Und es gibt
auch dieses Mal, es gibt gar keine Abschiedsfolie,
sehe ich. Also von daher,
ich hoffe, es hat Spaß mit der Folge. Bis bald.
Ciao.